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Besuch aus Berlin - Umweltinformatiker informieren sich über Gold-Ökobilanz

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Führung durch die Goldscheiderei bei C.Hafner in Pforzheim

Unscheinbares aber wertvolles Endprodukt - Führung durch die Goldscheiderei der Firma C.Hafner in Pforzheim

Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin bei Besuch in Pforzheim

Da staunten die Studierenden nicht schlecht: Es sieht aus wie Sand vom Spielplatz,  ist aber Gold im Wert von mehreren Millionen Euro. So kommt das Gold aus der chemischen Aufbereitung von Altgold. Das Recycling-Gold habe gegenüber Gold aus dem Bergbau einen unschlagbar geringen Carbon Footprint, wie Daniel Hallbauer und Eduard Stefanescu von der Pforzheimer Scheideanstalt C.Hafner erläuterten. Sie führten den Masterstudiengang Betriebliche Umweltinformatik der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin  zusammen mit dem Dekan Professor Volker Wohlgemuth durch die Goldscheiderei und erklärten die chemischen Prozesse.

Nach einer Mittagspause in der Mensa der Hochschule Pforzheim ging es dann weiter mit der Theorie: Woher kommt das Gold, wie sieht die Ökobilanz davon aus und wie kann man den Weg des Goldes mit moderner Blockchain-Technologie verfolgen? Professor Mario Schmidt vom Institut für Industrial Ecology lieferte Einblicke jenseits von Bits und Bytes, mit denen die Berliner Studierenden sonst zu tun haben. Dass die ökologischen Analysen und Bilanzen in Zukunft verstärkt von Software und neuen IT-Ansätzen abhängig sein werden, stand dabei außer Frage. Die Berufsperspektive der angehenden "grünen" Informatiker ist damit gesichert.